LITERATURARCHIV

Zentraler literarischer Veranstaltungsort

Das Literaturhaus Oberpfalz

Als zentraler literarischer Veranstaltungsort für die Oberpfalz und die Metropolregion Nürnberg bringt das Literaturarchiv seit über 30 Jahren Autoren und Leser zusammen und trägt so zur Schaffung einer literarischen Öffentlichkeit bei. Seit März 2010 führt das Haus offiziell den Namenszusatz „Literaturhaus Oberpfalz“. Über das ganze Jahr finden Autorenlesungen und –gespräche zu aktuellen Büchern und literarischen Themen statt. Große Aufmerksamkeit erfahren die Literaturszenen in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, deren Autoren regelmäßig zu Gast sind.

Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören, neben der Förderung und Vermittlung von Literatur der Gegenwart, satzungsgemäß insbesondere die Sammlung, Archivierung und Aufarbeitung von Materialien zur deutschsprachigen Literatur seit 1945.

Günter Grass und Walter Höllerer

Zu den Beständen des Archivs zählen unter anderem die Redaktionskorrespondenz der Literaturzeitschrift „Akzente“ aus den Jahren 1954-1970, das einzig erhaltene Originalmanuskript der Erstfassung der „Blechtrommel“ von Günter Grass, sowie der Nachlass des Archivgründers, Autors und Literaturprofessors Walter Höllerer (1922-2003).

Korrespondenz der „Gruppe 47“

Das Archiv und die Dauerausstellung eröffnen vielseitige Blicke auf die deutschsprachige Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Neben Exponaten wie der Erstfassung der „Blechtrommel“ sind umfangreiche Autorenkorrespondenzen zu sehen, die verdeutlichen, wie sich der Literaturbetrieb nach 1945, allen voran die „Gruppe 47“ etablierte . Zu nennen sind hier beispielsweise Briefe von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Heinrich Böll, Günter Eich, Thomas Mann, Peter Weiss und vielen anderen.

Kooperation mit der Universität Regensburg und dem Literarischen Colloquium Berlin

Die enge, institutionelle Kooperation mit der Universität Regensburg und dem Literarischen Colloquium Berlin macht das Literaturhaus Oberpfalz zu einer Schnittstelle zum einen zwischen Forschung und Literaturbetrieb, zum anderen zwischen Metropole und Provinz. Seit 1977 fördern das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und die Stadt Sulzbach-Rosenberg die Arbeit des Literaturarchivs durch ihre kontinuierliche Unterstützung.

Literaturarchiv
Geschäftszeiten Sekretariat

Dienstag – Freitag
9:00 – 13:00 Uhr

Dienstag & Freitag
13.30 – 17.00 Uhr

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag
9.00 -17.00 Uhr (außer an Feiertagen)

Sonntag
14.00 -17.00 Uhr (nur während laufender Sonderausstellungen, nicht am Pfingstsonntag)

Eintrittspreise

Ausstellungen:
3 € (ermäßigt: 2 €)
Gruppenführung (bis 30 Personen): 30 €
Bei Gruppenführungen bitten wir um eine vorzeitige Anmeldung. Bei rechtzeitiger Vereinbarung sind Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten am Wochenende möglich.

Veranstaltungen:
(wenn in der Programmankündigung nicht anders angeben): 7 €, ermäßigt 5 €, ermäßigt für Schüler