GESCHICHTE SULZBACH

Die Entstehung Sulzbachs (ca. 8. Jhd.)

Archäologische Ausgrabungen (1986/87, 1993 bis 2002) im Bereich des Sulzbacher Schlosses belegen eine Besiedlung des Schlossberges seit dem 8. Jahrhundert. Bedingt durch die reichen Bodenschätze und die günstige Verkehrslage entstand hier ein bedeutendes Herrschaftszentrum auf dem Nordgau. Die damaligen Burgherren aus dem karolingischen Hochadel ließen eine Reihe von Gebäuden errichten, darunter auch die Burgkapelle, die sich bis heute größtenteils im aufgehenden Mauerwerk des Kapellenbaus erhalten hat. Sie zählt zu den ältesten Kirchenräumen Deutschlands.

Sulzbach unter den Grafen von Sulzbach und den 
Grafen von Hirschberg (ca. 1000 – 1305)

Das Geschlecht der Grafen von Sulzbach ist seit Beginn des 11. Jahrhunderts belegbar. Graf Berengar, der Stammvater der Grafen von Sulzbach-Kastl-Habsberg, der um 1007 – 1015 in verschiedenen Dokumenten erwähnt wird, erhielt von König Heinrich II vermutlich 1003 den westlichen Teil des Nordgaus von der Donau bis zur Pegnitz. Der östliche Teil, der später abgetrennt wurde, bildete von da an die eigentliche Grafschaft Sulzbach. Die Burg der Grafenfamilie war hochmodern: mit Wohnturm, Pallas und Fußbodenheizungen.

Nach dem Tode Berengars folgte ihm sein Sohn Gebhard I in der Grafschaft. Wie bedeutsam das Sulzbacher Grafengeschlecht war, zeigt die Tatsache, dass dessen Sohn Berengar I zwei Töchter in höchste Kreise verheiratete: Gertrud ehelichte 1131 den deutschen König Konrad III, ihre Schwester Bertha den byzantinischen Kaiser Manuel Komnenos I.

Da der Nachfolger Berengars I, Graf Gebhard II, ohne männlichen Erben starb, erbte Graf Gerhard I von Hirschberg, der mit der Erbtochter Sophie von Sulzbach verheiratet war, die Grafschaft. Das Wappen des Sulzbacher Grafen, sechs weiße Lilien auf rotem Grund, ging auf die Stadt über.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1002 Berengar gründet die Chorherrenstifte Berchtesgaden und in den Folgejahren Baumburg und das Kloster Kastl (zusammen mit den Kastl-Habsbergern und den Diepoldingern). Er unterstützt maßgeblich die Gründung des Klosters Michelfeld.
  • 1105 Berengar ist Hauptbeteiligter am Aufstand des Kaisersohnes Heinrich V gegen seinen Vater Kaiser Heinrich
  • 1146 Gebhard II von Sulzbach wird Markgraf auf dem Nordgau
  • 1147 Gebhard II nimmt am Kreuzzug seines Schwagers König Konrad III teil
  • 1167 Gebhards II einziger Sohn Berengar (geb. 1136) nimmt an einem Italien-Feldzug seines Verwandten Kaiser Friedrich I Barbarossa teil und stirbt dabei an der Pest
  • 1252 Erstmalige Nennung eines Pfarrers, was die Existenz einer Pfarrgemeinde belegt
  • 1253 Sulzbach erscheint erstmals als Markt (forum)

Sulzbach unter den Wittelsbachern (1305 – 1353)

Als auch die Grafen von Hirschberg ausstarben, fiel Sulzbach durch die weibliche Erbfolge an die Wittelsbacher, die Herzöge von Bayern. Die Herzöge Rudolf und Ludwig (letzterer war der spätere Kaiser Ludwig der Bayer) verliehen und bestätigten in einer Urkunde Sulzbach städtische Privilegien. Diese garantierten den Bürgern Freiheit, Testierfähigkeit, freie Eheschließung und Gleichheit vor dem Gesetz. Das neu entstandene Landrichteramt Sulzbach erstreckte sich über Hersbruck bis Lauf, Auerbach, Pfaffenhofen, Hilpoltstein, Gräfenberg und Grünsberg. Bei der Teilung des Wittelsbacher Besitzes im Hausvertrag von Pavia im Jahr 1329, fiel Sulzbach an die pfälzische Linie der Wittelsbacher und wurde dem Viztumamt Amberg angegliedert. In dieser Zeit erlebte Sulzbach durch den Bergbau einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1338 wurde Sulzbach ein eigenes Viztumsamt.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1326 Im Herzogsurbar wird eine Vorstadt (anterior civitas) erwähnt
  • 1341 Die „Hammereinung“ zwischen Sulzbach und Amberg ist der erste urkundliche Beleg für den Sulzbacher Bergbau, der aber schon wesentlich früher betrieben worden sein dürfte
  • 1348 Sulzbacher Bürger erhalten das Recht, am Eichelberg Bergbau zu treiben. Außerdem ist die Stadt nun befugt, den Bergbau eigenständig zu regeln und bildet die erste Instanz bei Rechtsstreitigkeiten im Bergbau
  • 1349 Erster Beleg für eine ausgebaute Wehranlage

Sulzbach als Hauptstadt Neuböhmens unter Kaiser Karl IV 
(1353 – 1373)

Nach dem Tod von Anna schon im Jahr 1353 erwarb Kaiser Karl IV Sulzbach und dazu eine Reihe von Ämtern und Burgen, die er 1355 der Krone Böhmens inkorporierte. Damit vollendete er die Schaffung eines „Neuböhmens“ in der Oberpfalz. Sulzbach stieg zur Hauptstadt Neuböhmens auf und gelangte in den Genuss vieler Vorteile. 1354 wurde es vom Zoll in Böhmen befreit und erhielt das Bergregal bestätigt. 1359 erhielt es die Befreiung vom Zoll in Nürnberg und Frankfurt. Das Stadtsiegel trug jetzt den böhmischen Löwen und zeigte erst ab 1380 wieder die sechs weißen Lilien auf rotem Grund. An der Pfarrkirche von Sulzbach findet man noch heute das Symbol für die Gönnerschaft Karls IV: die Statue des hl. Wenzel, die am Chor angebracht ist, trägt die Züge Karls IV. 1373 verpfändete Karl IV große Teile seiner Besitzungen in der Oberpfalz gegen die Mark Brandenburg an die Wittelsbacher. Damit verlor er auch das Interesse an Sulzbach.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1354 Kaiser Karl IV verleiht der Stadt Zollfreiheiten in allen Städten des Reiches und im Königreich Böhmen. Den Bürgern der Stadt wird das Recht verliehen, im gesamten Sulzbacher Gebiet Bergwerke zu errichten. In Sulzbach wird eine Münzstätte errichtet.
  • 1355 Sulzbach wird der Krone Böhmens inkorporiert und Hauptstadt Neuböhmens. 
 Starke Förderung der Stadt durch Kaiser Karl IV, er weilt in den Folgejahren 24 Mal in der Stadt, stellt hier zahlreiche Urkunden aus
  • 1360-1370 Pfarrkirche St. Marien wird erweitert, der Ostchor angebaut, Standbild Kaiser Karls IV
  • 1364 Kaiser Karl IV verleiht seinem Sohn Wenzel Titel und Wappen eines Grafen von Sulzbach
  • 1366 Kaiser Karl IV stiftet ein Bürgerspital in Sulzbach im Haag. Dort hatte wahrscheinlich schon ein früher errichtetes Siechenhaus gestanden
  • 1366 Im Böhmischen Salbüchlein ist der Rosenberger Eisenhammer erstmals belegt
 Der Hammer, später „Hammerphilippsburg“ genannt, arbeitet bis ca.1738

Sulzbach als Tauschobjekt unter den wittelsbachischen Linien (1373 – 1505)

In der Folgezeit unterlag Sulzbach einem wechselvollen Schicksal. 1392 wurde es bei der Landesteilung dem Herzogtum Bayern-München zugewiesen, 1395 an die pfälzische Linie der Wittelsbacher verpfändet. Nach der pfälzischen Landesteilung im Jahr 1410 gehörte es zur Linie Pfalz-Neuburg-Neumarkt unter dem Pfalzgrafen Johann. Dessen Sohn Christoph wurde 1440 zum dänischen König gewählt und ließ Sulzbach nach dem Tode seines Vaters statthalterisch verwalten. Die Bemühungen der bayerischen Herzöge, Sulzbach auszulösen, hatten nach längerem Tauziehen schließlich 1459 Erfolg, nachdem Herzog Albrecht III von Bayern-München das bestehende Darlehen abgegolten hatte.

Einen neuen Einschnitt bildete der Landshuter Erbfolgekrieg von 1503 – 1505. Ein Heer des Vizedoms von Amberg von 6000 Mann im Bunde mit 9000 Böhmen belagerte vergeblich Sulzbachs Mauern, das durch Albrecht Stiber, den Pfleger des Herzogs Albrecht IV, tapfer verteidigt wurde. Der Kölner Schiedsspruch von 1505 richtete für die Söhne des Pfalzgrafen Rudolf, Ottheinrich und Phillip, ein neues Fürstentum, die sogenannte Junge Pfalz, Pfalz-Neuburg, ein. Vom Sulzbacher Gebiet kam die östliche Hälfte des Landgerichts an die Junge Pfalz. Die Ämter Hersbruck, Lauf und Velden gingen an die Freie Reichsstadt Nürnberg als Kriegsentschädigung.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1387 die Städte Sulzbach, Nürnberg sowie Amberg und 68 Hüttenbesitzer schließen sich zur großen „Hammereinung“ zusammen, die Stadt Sulzbach siegelt an erster Stelle
  • 1388 Sulzbach wird im Krieg der Städte gegen die Fürsten stark verwüstet (Süddeutscher Städtekrieg 1387-1389), das Bachviertel wird durch eine Mauer befestigt, der Stadtweiher wird angelegt
  • 1397 erste Erwähnung eines Schulmeisters
  • 1414 Jan Hus übernachtet in Sulzbach auf seiner Reise nach Konstanz zum Konzil (im Gasthaus „Zum roten Krebs“ neben dem Rathaus)
  • 1425 die Hussiten vor und in Sulzbach, auch das Sulzbacher Land wird verwüstet
  • 1436 eine verheerende Pest wütet in der Oberpfalz, auch in Sulzbach
  • 1446 Veste Rosenberg wird von Albrecht III zerstört
  • ab 1456 Neubau des gotischen Rathauses
  • 1460 Papst Pius II erteilt die Erlaubnis, dass zur Sicherung der sulzbachischen Bergbaubetriebe die zur Wasserhaltung erforderlichen Arbeiten, entgegen den kirchlichen Geboten, an Sonn- und Feiertagen durchgeführt werden dürfen
  • 1498 in Sulzbach werden sechs Jahrmärkte erwähnt

Sulzbach als Teil der Pfalz-Neuburg (1505 – 1614)

Ottheinrich und Phillip übernahmen die Herrschaft im Jahr 1522. Sie teilten 1535 ihr Fürstentum so auf, dass Ottheinrich zwei Drittel und Philipp ein Drittel zugesprochen wurde. 1541 übernahm Ottheinrich von dem verschuldeten Philipp auch dessen Anteil gegen die Zahlung einer Abfindung. Bereits ein Jahr später führt er in seinem Fürstentum die evangelische Lehre ein. Nach seinem Tod 1559 fiel die Junge Pfalz seinem Vetter Wolfgang von Zweibrücken zu, der sie mit Zweibrücken zu einem Regierungsgebiet vereinte. In seinem Testament bestimmte er die Aufteilung dieses Gebietes in vier Teilfürstentümer (Neuburg, Zweibrücken, Hilpoltstein-Sulzbach, Parkstein-Weiden-Floß-Vohenstrauß) für seine vier Söhne.

Der dritte Sohn Ottheinrich, der das Herzogtum Hilpoltstein-Sulzbach zugesprochen bekommen hatte, nahm in Sulzbach seinen Sitz und baute das Schloß zu seiner Residenz aus. Unter seiner Herrschaft wurde die Selbstverwaltung der Stadt beschränkt. Da Ottheinrich kinderlos starb, fiel Sulzbach an seinen Bruder Philipp Ludwig von Neuburg. Dessen Söhne Wolfgang Wilhelm, August und Johann Friedrich teilten 1614 das väterliche Erbe so auf, dass an August, mit dem die eigentliche Sulzbach Linie begann, das Herzogtum Sulzbach fiel.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1536 Friedhofskirche St. Georg wird errichtet
  • 1543 erste „Deutsche Schule“ (in der „Höll“) wird gegründet
  • 1547 älteste Schützenordnung wird erneuert
  • 1557 das erste Sulzbacher Kirchengesangbuch erscheint
  • 1560 Pfarrkirche wird durch Feuersbrunst beschädigt
  • 1582 Herzog Ottheinrich II (1556 – 1604) tritt die Regierung an. Sulzbach wird fürstliche Residenz
  • 1587 Rosenberg wird eine eigene Pfarrei

Das Fürstentum Pfalz-Sulzbach (1614 – 1790)

Zwischen 1614 und 1652 war die Geschichte Sulzbachs, wie die ganz Europas, stark von der Konfessionsfrage und dem daraus resultierenden 30 – jährigen Krieg (1618 -1648) geprägt. Da Wolfgang Wilhelm, der älteste Bruder die Landeshoheit über alle Landesteile innehatte, erzwang er, nachdem er zum Katholizismus übergetreten war, auch die Rekatholisierung der Gebiete seiner Brüder. Die Herzöge August und Johann Friedrich schlossen sich hingegen dem Schwedenkönig Gustav Adolf an.

Aber auch im Westfälischen Frieden 1648 konnte Christian August, der seinem Vater August im Herzogtum nachgefolgt war, die Glaubensfrage nicht klären. Erst 1652 fand man einen Kompromiss, der auf deutschem Gebiet bisher einmalig war: man führte das Simultanem ein, d.h. von nun an bestanden beide Konfessionen gleichberechtigt nebeneinander. Der Herzog von Neuburg setzte dafür die Oberhoheit über das Sulzbach Gebiet aus, im Gegenzug trat Christian August zum katholischen Glauben über.

Unter Christian Augusts Regentschaft erlebte Sulzbach in den folgenden Jahren eine Blütezeit. Seine Toleranz als Herrscher zeigte sich auch darin, dass er 1666 die Ansiedelung von Juden erlaubte. Die damals entstandene hebräische Sulzbacher Druckerei hatte bis 1851 europäische Bedeutung. Auch das kulturelle Leben in Sulzbach wurde stark gefördert. Christian August gilt als Initiator des Sulzbacher Gelehrtenhofs, an dem auch Christian Knorr von Rosenroth von 1668 – 1689 wirkte.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1616 August erbaut den Palas des Sulzbacher Schlosses, die Hofapotheke, und errichtet das evang. Gymnasium (Gebäude nordwestl. der Pfarrkirche)
  • 1618 Prager Fenstersturz, Beginn des 30jährigen Krieges, viele Heere durchziehen das Sulzbacher Land
  • 1627 Beginn der Gegenreformation durch den Neuburgischen Rat de Labrique, gegen den Willen von Herzog August, der seine beiden ältesten Söhne zu den Schwiegereltern nach Husum, seine Frau und die kleinen Kinder nach Nürnberg in Sicherheit bringt
  • 1630 Herzog August von Sulzbach verbündet sich mit König Gustav Adolf von Schweden, der ein Geschwisterkind seiner Gemahlin war, begleitet ihn auf seinen Zügen an den Rhein und nach Süddeutschland und rettet durch seine Fürsprache Landshut und München vor Brandschatzung und Plünderung (auf dem Marienplatz in München wird 25 Jahre später die Mariensäule errichtet, als Dank für die Errettung vor Schwedennot)
  • 1632 Sulzbach wird von den Truppen Kurfürst Maximillans I von Bayern belagert, nach heftiger Gegenwehr erobert, zerstört und ausgeplündert, von einer Reiterabteilung König Gustav Adolfs zurückerobert, König Gustav Adolf weilt für eine kurze Zeit in Sulzbach
  • 1634 fast die Hälfte von Sulzbachs Einwohnern stirbt an der Pest
  • 1649 Christian August beginnt im Herzogtum Sulzbach mit der Wiederherstellung des evangelischen Religionsstandes von 1624
  • 1656 Christian August tritt zum katholischen Glauben über und legt den Grundstein für eine Kapelle auf dem Annaberg, Sulzbach wird ein von Neuburg unabhängiges Fürstentum
  • 1656 die Fürstengruft unter dem Hochaltar der Pfarrkirche wird erbaut
  • 1664 die Buchdruckerei Lichtenthaler wird gegründet, 1669 die hebräische Druckerei des Abraham Fränkel.
  • 1666 Johann Leonhard Frisch wird in Sulzbach geboren, Schulmann, Sprach- und Naturforscher, Entomologe (gest. 1743 in Berlin), eine neue, rasch wachsende Judengemeinde wird gegründet
  • 1672 Anlage der ersten Wasserleitung in Sulzbach (Wasserspeicher auf dem Bühl)
  • 1676 die Wallfahrtskirche St. Anna wird anstelle der älteren Kapelle von 1656 errichtet
  • 1688 im Januar weilt Gottfried Wilhelm Leibniz in Sulzbach
  • 1689 Christian Knorr v. Rosenroth stirbt in Großalbershof (geb. 1636 in Altraudten/ Schlesien), die entscheidenden geistigen Anstöße am herzoglichen Hof enden damit
  • 1690 das Sulzbacher Gymnasium erfährt durch Herzog Christian August eine gründliche Reform
  • 1691 Kirchturm der Stadtpfarrkirche stürzt durch Blitzschlag ein, wird 1691-1696 neu aufgebaut.
  • 1701 Christian August errichtet im Schlosshof den Brunnen und das fürstliche Brunnwerk
  • 1708 Herzog Theodor Eustach lässt die Lindenallee auf den Befestigungswällen anlegen und macht den herzoglichen Hofgarten berühmt
  • 1711 Georg Asam, Maler (Vater der Gebrüder Asam) stirbt in Sulzbach (geb. 1649 in Rott am Inn)
  • 1714 Theodor kauft die Hälfte des Gemeinschaftsamtes Parkstein-Weiden von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz zurück (für 260 000 Gulden)
  • 1720 zum bestehenden evang. Gymnasium wird ein katholisches Gymnasium eingerichtet (im Gebäude der jetzigen Klosterschule in der Pfarrgasse)
  • 1734 ein Kapuzinerkloster wird am Bühl errichtet
  • 1742 im österreichischen Erbfolgekrieg große Drangsale durch Truppendurchzüge und französische Besatzung, Plünderung auch ringsum im ganzen Sulzbacher Land
  • 1742 Karl Theodor, Herzog von Sulzbach, wird durch Erbfolge Kurfürst von der Pfalz
  • 1744 in Sulzbach wird die erste Poststation eingerichtet
  • 1753 am Ort des herzoglichen Ballhauses stiftet Herzogin Eleonore Philippine (zweite Gemahlin Herzogs Johann Christian) ein Salesianerinnenkloster
  • 1754-1755 Annabergallee wird angelegt mit 14 Kreuzwegstationen, die Sulzbacher Brunnen entstehen
  • 1765 die neu gebaute Klosterkirche St. Hedwig wird eingeweiht
  • 1767 Nepomukstatue gestiftet (im Pestgärtlein, neben Feuerwehrhaus)
  • 1768 Pfalzgräfin Maria Franziska Dorothea, Tochter des Sulzbacher Erbprinzen Joseph Carl Emanuel, Witwe des Pfalzgrafen Friedrich Michael von Zweibrücken, Mutter des späteren 1. Königs von Bayern, Max I Joseph, zieht in die Residenz in Sulzbach ein und errichtet 1789 das Lustschlösschen in Rosenberg, im Volksmund „Schlössl“ genannt.
  • 1771 Sulzbachisches Intelligenzblatt erscheint erstmals (bis 1780)
  • 1772 Christoph Christian Raphael Joseph Schleis von Löwenfeld in Sulzbach geboren, Landgerichtsarzt und Publizist (gest. 1852)
  • 1785 Johann Esaias von Seidel übernimmt die Druckerei Lichtenthalers (durch den Verlag J. E. v. Seidel wird Sulzbach als Druckort nochmals berühmt)

Sulzbach auf dem Weg in die gemeindliche Selbstverwaltung (19. Jhd. )

1799 n. Chr. erlosch mit dem Tod von Karl Theodor der Sulzbacher Stamm der Wittelsbacher. Sein Nachfolger wurde Maximilian Joseph aus der Linie Pfalz Zweibrücken, der 1806 als Maximilian I der erste König von Bayern wurde. Zusammen mit seinem Minister Graf Montgelas gilt er als Begründer des modernen bayerischen Staates. Montgelas teilte das Land in acht Verwaltungskreise ein und verwaltete es durch ein neu geschaffenes Beamtenwesen. Er führte die allgemeine Schulpflicht ein und schuf durch Vereinheitlichung von Maßen, Gewichten und Währung sowie durch die Abschaffung der Binnenzölle und des Zunftzwangs einen einheitlichen Wirtschaftsraum.

In den Gemeindeedikten von 1818 und 1869 wurde die Verwaltung der Gemeinden neu geregelt.und die Selbstverwaltung der Gemeinden eingeführt. Die Gemeinden übten nun all Rechte und Pflichten aus, die auch Privaten zustanden, standen aber unter staatlicher Aufsicht. Die Verwaltung in Sulzbach setzte sich aus dem Magistrat mit einem Bürgermeister, acht Räten und einem Schreiber einerseits und den Gemeindebevollmächtigten als Kontrollgremium andererseits zusammen. 1862 bei der Trennung von Justiz und Verwaltung gingen aus dem Landgericht das Amtsgericht Sulzbach und das Bezirksamt Sulzbach hervor.

Die Gründung der Eisenwerk-Gesellschaft-Maximilianshütte, die sich 1853 in Haidhof ansiedelte, und die Eröffnung der Ostbahn im Jahr 1859 leiteten eine neue Entwicklung in Sulzbach ein. Der Sulzbacher Bergbau wurde neubelebt und weiterausgebaut, die Eisenherstellung in Rosenberg boomte. 1864 wurde der erste Hochofen angeblasen, 1889 ein Stahlwerk gebaut und drei Jahre später ein Walzwerk. Da die Fachkräfte nicht aus der Region rekrutiert werden konnten, wurden sie auswärts angeworben. Die Bevölkerungszahl wuchs dadurch in der 2. Hälfte des 19. Jhds. fast um das Doppelte an. Das Gebiet Sulzbach und Rosenberg wurde zum Mittelpunkt der süddeutschen Eisenindustrie. Um 1900 erhielt die Stadt Strom und eine zentrale Wasserversorgung.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1791 die Regierung in Sulzbach wird aufgelöst, das Fürstentum kommt zur Oberpfalz
  • 1794 die Pfalzgräfin Maria Franziska Dorothea stirbt in Sulzbach, das Schloss ist keine Residenz mehr
  • 1796 im spanischen Erbfolgekrieg zwischen Österreich und Frankreich werden zwei Schlachten um Sulzbach geschlagen (am 17.8. zwischen Sternstein und Sulzbach und am 24.8. bei Michael-Poppenricht)
, fast eine Woche hausen die Franzosen fürchterlich in Sulzbach und fordern unerfüllbare Abgaben, die Österreicher unter Erzherzog Karl erobern Sulzbach zurück
    Schloss Großalbershof wird von den Franzosen zerstört, fortwährende Truppendurchzüge während der Franzosenkriege bis 1815 bringen der Stadt zunehmende Verarmung
  • 1802 Säkularisation der Klöster,
 im ehem. Salesianerinnenkloster wird das Landgericht und das Rentamt eingerichtet, im ehem. Kapuzinerkloster das Bürgerspital
  • 1803 die Gebäude des alten Bürgerspitals werden verkauft
, das Landgericht Sulzbach wird gebildet (im Wesentlichen unter Zugrundelegung des älteren Landrichteramtes Sulzbach)
  • 1805 ein Simultanes Progymnasium wird anstelle der beiden Gymnasien errichtet
  • 1807 der Hofgarten wird zu landwirtschaftlichen Zwecken verkauft, das herzogl. Schloss kauft Druckereibesitzer J. E. v. Seidel und rettet es vor dem Verfall, Anlage der Schlossterrassen.
  • 1807 die St. Leonhardskapelle (vor der Stadtpfarrkirche, doppelgeschossiger Karner) wird abgebrochen
  • 1810 Stadtgraben und Zwingermauer werden an Private veräußert
  • 1822 furchtbare Feuersbrunst vernichtet die ganze südliche Hälfte der Stadt (rund 250 Gebäude brennen nieder), das Brunn- und Zipfeltor sowie das Weihertor werden abgebrochen
  • 1824 die großen bayerischen Löwen aus Stein im Sulzbacher Hofgarten werden nach Amberg verkauft
  • 1825 die Sparkasse Sulzbach wird gegründet
  • 1827 die anstelle der 1822 abgebrannten gebaute neue Synagoge wird eingeweiht
  • 1827 Johann Esaias von Seidel, bedeutender Publizist, Verleger und Drucker (geb. 1758 in Ortenburg), stirbt in Sulzbach
  • ab 1838 Sulzbacher Kalender im Verlag J. E. v. Seidel
  • 1843 Wochenblatt der Stadt Sulzbach bis 1917, ab 1918 Sulzbacher Zeitung
  • 1847 Gründung des Gesangvereins Sulzbach (ab 1876 Gesang- und Orchesterverein 1847)
  • 1850 Sulzbach wird Garnisonsstadt (6. Inf.-Regt.)
  • 1852 ein Krankenhaus wird eingerichtet (an der Bayreuther Straße)
  • 1861 der bayer. Staat kauft das herzogliche Schloss zurück und richtet darin eine Strafanstalt (Frauengefängnis) ein.
  • 1863 Gründung des Turnvereins Sulzbach
  • 1867 die freiwillige Feuerwehr Sulzbach wird gegründet
  • 1867 das Hagtor wird abgerissen
  • 1868 das Neutor wird abgerissen
  • 1871 eine gewerbliche Fortbildungsschule wird eingerichtet,
    das Rosenberger Tor wird abgerissen
  • 1874 der Hofkasten der Sulzbacher Burg wird abgerissen
  • 1878 Bau der städt. zentralen Wasserversorgung (Dampfpumpwerk),
  • 1882 Baubeginn einer Kanalisation, Gründung des Männergesangvereins Rosenberg, Sanitätskolonne wird gegründet.
  • 1890 Straßen in Sulzbach werden gepflastert, 
 die neue Turnhalle des Turnvereins Sulzbach wird eingeweiht
  • 1900 eine neue gewerbliche (Tages-)Fortbildungsschule für Knaben wird eingerichtet (Stifter Georg Herbst, kgl. bayerischer Kabinettskassier, geb. 1872)

Sulzbach – Rosenberg im 20. Jhd.

Einschneidendstes Ereignis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war 1934 die auf Druck des NSDAP Kreisleiters Paul Arendt erzwungene Vereinigung der Stadt Sulzbach mit der Gemeinde Rosenberg zur Stadt Sulzbach-Rosenberg. 1935 kam dazu die Eingemeindung von Großalbershof, mit der die Einwohnerzahl auf über 10000 anwuchs. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges nahm Sulzbach-Rosenberg ca. 11 000 Flüchtlinge auf, von denen die meisten sich dauerhaft in der Stadt oder im Landkreis niederließen. 1960 hatte Sulzbach-Rosenberg knapp 20 000 Einwohner, was nicht zuletzt der Maxhütte geschuldet ist, die in Spitzenzeiten mehr als 4000 Arbeitsplätze bot.

1972 verlor Sulzbach-Rosenberg im Zuge der Gebietsreform den Landkreissitz. Das Landratsamt für den neugeschaffenen Landkreis Amberg-Sulzbach wurde in die kreisfreie Stadt Amberg verlegt, was zu heftigen Protesten von Seiten der Bürger führte. 1974 zeichnete sich mit der Stilllegung des St. Anna-Schachts in Sulzbach der nächste große Verlust für Sulzbach-Rosenberg ab. Der Niedergang der Maxhütte, der sich von 1981 bis 2002 über mehr als 20 Jahre hinzog, stellte die Stadt vor eine Herkulesaufgabe. Durch die Erschließung von neuen Gewerbegebieten gelang es aber, viele neue Betriebe in Sulzbach-Rosenberg anzusiedeln und die Zukunft der Stadt zu sichern. In den letzten Jahren des 20. Jhds. nahm Sulzbach-Rosenberg ca. 3000 Spätaussiedler auf, wodurch die Einwohnerzahl von knapp 20 000 gehalten werden konnte.

Wichtige Jahreszahlen
  • 1900 Sulzbach erhält Stromversorgung
  • 1903 Gründung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, 
 eine evang. höhere Mädchenschule in der Neustadt wird eingerichtet (Stifter Georg Renner), ab 1924/25 evang. Mädchenlyzeum, sechsklassig
  • 1907 Eröffnung des Heimatmuseums
  • 1909 Hochwasserkatastrophe in Sulzbach und Rosenberg (Wasserhöhe bei der Stadtmühle 2 m)
  • 1909 das Frauengefängnis im Schloss wird aufgelöst
  • 1910/1911 Umbau der Wasserleitung, Hochreservoir auf dem Annaberg
  • 1920 Männerstrafanstalt im Schloss
  • 1921 die Klosterkaserne brennt
  • 1923 zentrale Wasserversorgung in Rosenberg
  • 1924 eine vierklassige Realschule wird eingerichtet, 1. Sulzbacher Kriegerdenkmal an der Storg-Kreuzung wird gebaut,
  • 1926 900-Jahrfeier mit großem, historischem Festumzug und umfassender Gewerbeschau, Neubau Postgebäude Bahnhofstraße
  • 1929 Hagelschlag mit großem Schaden, Kriegerdenkmal in Rosenberg wird errichtet
  • 1932 Finanzamt wird nach Amberg verlegt, die beiden Amtsbezirke zusammengefasst
  • 1934 zwei Freibäder werden gebaut (Stadt- und Waldbad), der Stadtpark wird angelegt
  • 1934 die Stadt Sulzbach-Rosenberg erwirbt die Synagoge für die Unterbringung des Heimatmuseums
  • 1935 Wasserturm auf dem Bühl wird abgetragen
  • 1938 die städt. Realschule wird gegründet (Übernahme des Mädchenlyzeums in der Neustadt)
  • 1945 Ende des Zweiten Weltkrieges wird Sulzbach von amerikanischen Panzern beschossen und eingenommen, die amerikanische Militärregierung residiert im Amtsgerichtsgebäude
  • 1946 Wiedereröffnung der städt. Realschule (ab 1955 Oberrealschule, 1957 verstaatlicht, ab 1965 Gymnasium), die Kreisberufsschule wird eingerichtet
  • 1947 Typhusepidemie in Sulzbach-Rosenberg
  • 1954 das neue Krankenhaus wird eingeweiht
  • 1956 Einweihung der Pestalozzischule, die Städtische Singschule Sulzbach-Rosenberg wird gegründet (später Sing- und Musikschule)
  • 1957 Auflösung des Simultaneums
  • 1958 Evangelische Christuskirche wird eingeweiht
  • 1958 Verstaatlichung der Stadtpolizei
  • 1959 Einweihung der Jahnschule in Rosenberg
  • 1962 das Erzbergwerk „Karoline“ wird stillgelegt
  • 1963 Patenschaft mit der Stadt Rumburg und ein Jahr später mit dem Minensuchboot „Schütze“ der deutschen Bundesmarine
  • 1964 Erbauung eines neuen Landratsamtes, Errichtung der staatl. Realschule, Einrichtung des neuen Heimatmuseums im Palas des Schlosses, Neues Krieger-Ehrenmal im Stadtteil Sulzbach (am Friedhofsberg)
  • 1967 Partnerschaft des Landkreises Sulzbach-Rosenberg mit dem französischen Kanton Maintenon
  • 1969 Neubau des Gymnasiums in der Blumenau
  • 1974 Erschließung des Industriegebietes Unterschwaig
  • 1976 das Amtsgericht Sulzbach-Rosenberg kommt nach Amberg,
    im Landratsamtsgebäude wird das Straßenbauamt Amberg untergebracht
  • 1976 Einweihung der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege im Schulzentrum Krötensee, Erschließung des Industriegebietes Kauerhof
  • 1977 Einweihung der Sondervolksschule in Krötensee
    Gründung des Literaturarchivs, das im ehem. Amtsgericht untergebracht wird
  • 1978 Neubau des Stadtturms in der Rosenberger Straße, Einweihung der neuen Krötensee-Hauptschule, letzte Eingemeindung im Zuge der Gebietsreform: die Orte Kleinfalz, Kummerthal, Prangershof, Niederricht, Siebeneichen, Kropfersricht, Grund, Stifterslohe und Prohof kommen zur Stadt Sulzbach-Rosenberg
  • 1979 Einführung des Kfz-Kennzeichens AS
  • 1980 Fertigstellung des Bavaria-Senioren- und Pflegeheims im Stadtpark, Einweihung des TV-Sportparks am Katzenberg
  • 1981 Eröffnung des 1. Bayer. Schulmuseums im alten Schlössl-Schulhaus in Rosenberg
  • 1982 Einweihung des sanierten Bürgerspitals
  • 1984 Eröffnung der Berufsfachschule für Musik
  • 1985 Einweihung des Krankenhaus-Neubaus
  • 1985 das städtische Jugendzentrum „Hängematte“ öffnet seine Pforten
  • 1986 Eröffnung des Stadtmuseums im sanierten Gebäude Neustadt 14, die Fernwärmeleitung nimmt ihren Betrieb auf,
    sie bezieht ihr Warmwasser von der Maxhütte und versorgt vor allem öffentliche Gebäude
  • 1987 der bayerische Staat kauft für 52 Millionen DM Grundstücke von der Maxhütte
  • 1989 Einweihung der Schlossgarage, Patenschaft für das Minenjagdboot MJ332 „Sulzbach-Rosenberg“
  • 1990 Beamtenfachhochschule der Polizei
  • ab 1991 Erschließung des „Industrieparks-Ost“ in den Fatzn
  • 1991 Neubau Feuerwehrgerätehaus Rosenberg
  • 1992-1995 Abschnittweise Sanierung des Rosenberger Ortskerns bis zur Kurz-Mühle
  • 1993 erster kommunaler Kindergarten „An der Point“
    Stadtbibliothek und Städt. Sing- und Musikschule ziehen in die Schlosskaserne.
  • 1996 der neu gestaltete Bürgerpark (ehem. Stadtpark) und die erweiterte Kläranlage werden ihrer Bestimmung übergeben
  • 1997 die Stadt gehört zum Netz des VGN (= Verkehrsverbund Großraum Nürnberg).
  • 1999 nach Fertigstellung der Schlosssanierung, während der Archäologen sensationelle Grabungsfunde zur Sulzbacher Frühgeschichte entdeckten, bezieht das Straßenbauamt Sulzbach-Rosenberg (nun Teil des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach) die altehrwürdigen Räume.

Sulzbach-Rosenberg im 21. Jhd.

In den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts steht die Stadt Sulzbach-Rosenberg vor den gleichen Problemen wie viele andere Kleinstädte. Die Digitalisierung und Globalisierung führte auch hier zu einem Niedergang der kleinen Geschäfte und damit zu einer zunehmenden Verödung der Innenstadt. Derzeit unternimmt die Stadt große Anstrengungen, um durch eine kluge und vorausschauende Planung die Stadt für bestehende Betriebe und Neuzuzüge gleichermaßen attraktiv zu gestalten.

Wichtige Jahreszahlen
  • 2000 neues Gebäude der Sozialstation an der Hofgartenstraße,
    „Landkreis-Cultur-Centrum“ (LCC) im ehemaligen Landratsamt in der Gartenstraße
  • 2001 Eröffnung des Einkaufszentrums „Liliencenter“
  • 2002 am Hochofen der Maxhütte wird die letzte Schicht gefahren, das Rohrwerk wird von der österreichischen ARI-Baustahl übernommen und produziert weiter
  • 2003 Abbruch Bühlgasse 5 (ehemals Garnisonslazarett, Krankenhaus, zuletzt Stadtverwaltung) und Neubau Seniorenzentrum „Bühler Höhe“
  • 2004 Fertigstellung des restaurierten Rathauses, nun mit dem Dienstzimmer des 1. Bürgermeisters
  • 2005 im Zuge der Forstreform wird das Staatliche Forstamt in Sulzbach-Rosenberg aufgelöst, die Stadt verkauft ihr Hallenbad an einen Gastronomen, erstes Sulzbach-Rosenberg International Music-Festival (SRIMF), Beitritt zur Europäischen Metropolregion Nürnberg.
  • 2006 – 2013 Sanierung des Schlackenberges.
  • 2007 das Stadtarchiv zieht in den „Bärnhof“, ein Adelspalais aus dem 15. Jahrhundert mit dem Wappen derer von Egloffstein, in der Kunst-Fischer-Gasse 17, die Knorr von Rosenroth-Festspiele werden eingeführt
  • 2008 Entdeckung des „Kuchtenteig“ im J. E. v. Seidel-Archiv. Die Originalzeichnungen von Wilhelm Busch stellen die Urszene von Max und Moritz beim Bäcker dar
  • 2011 Eröffnung des ehemaligen Druckereisaal Seidel als Kleinkunstbühne
  • 2011 Umgestaltung der Gleisanlagen am Sulzbacher Bahnhof mit Unterführung
  • 2013 Einweihung der renovierten Synagoge

Literatur:

Stadt Sulzbach-Rosenberg (Hg.), „Eisenerz und Morgenglanz“, 2 Bde., 1999
Steiner-Böhm, Evi und Ilse Hutterer (Hg.), „Geschichte der Stadt Sulzbach in den Jahren 1848 – 1900“, 1994
Stadt Sulzbach-Rosenberg, „Geschichte“ Homepage Stand November 2014